AL-Klausur KV RLP · 22. Juni 2026

Digitalisierung
wirksam steuern

Ein Jahr Stabsstelle Digitalisierung & KI – Bilanz, Erkenntnisse und ein neuer gemeinsamer Schritt.

KK
Kati Kempe
Leitung Stabsstelle Digitalisierung & KI
TOP 2Neues aus der Stabsstelle
TOP 3Der nächste Schritt · Erstvorstellung

Begrüßung. „Schön, dass wir heute zusammen sind. Mein Name kennen Sie alle – ich leite seit gut einem Jahr die Stabsstelle Digitalisierung und KI. Und ich vermute, der eine oder andere von Ihnen hat sich in diesem Jahr auch gefragt: Was macht die da eigentlich? Warum geht es nicht schneller voran?“ Kurze Pause. „Genau darüber rede ich heute – ehrlich. Was wir aufgebaut haben, was wir dabei gelernt haben, und welchen nächsten Schritt Vorstand und Geschäftsführung daraus beschlossen haben.“ Auf das Visual zeigen: „Sie sehen hier vier Bausteine, die um ein Zentrum kreisen – was in der Mitte steht, lösen wir im Lauf des Nachmittags gemeinsam auf.“ Hinweis zum Ablauf: „Zwei Themen, zwei Stunden, zwei kurze Mitmach-Momente – ich verspreche Ihnen, es wird kein Vortrag zum Zurücklehnen, sondern einer, bei dem ich Sie brauche.“

Überblick · 22. Juni 2026

Unsere Agenda heute

Ein Jahr Aufbauarbeit – und der nächste gemeinsame Schritt in die Steuerung.

TOP 2
Neues aus der Stabsstelle KI & Digitalisierung
Was wurde aufgebaut – und was wurde dadurch sichtbar?
Ein Jahr Stabsstelle DigiCircle & Botschafter KI-Board · KI-Richtlinie KI-Plattform (in Ausschreibung) Erkenntnisse aus einem Jahr
TOP 3
Der nächste gemeinsame Schritt NEU · ERSTVORSTELLUNG
Von Vorstand und Geschäftsführung beschlossen – heute erfahren Sie als Erste, was dahintersteckt.
Der Beschluss Rollen & Meilensteine Kapazität verständlich gemacht Demand-Prozess Interaktiv: Commitment des Führungskreises

Heute geht es nicht um Tempo – sondern um Richtung. Und um unser gemeinsames Commitment.

„Wir haben heute zwei Tagesordnungspunkte. TOP 2: Was ist im letzten Jahr in der Stabsstelle passiert – das ist der Rückblick und gleichzeitig die Diagnose. TOP 3: Was folgt daraus – und da gibt es eine Premiere. Sie sehen hier das Etikett ‚Erstvorstellung‘. Das ist bewusst so. Was ich Ihnen unter TOP 3 zeige, wurde von Vorstand und Geschäftsführung beschlossen, und Sie als Führungskreis sind die Ersten, die es im Detail erfahren – noch vor der Belegschaft.“ Pause. „Das ist kein Zufall: Ohne Sie funktioniert das, was ich vorstelle, nicht. Deshalb sitzen Sie heute nicht im Publikum, sondern mit am Steuer.“ Zeitrahmen nennen: „Rechnen Sie mit gut anderthalb Stunden Input, den Rest reserviere ich bewusst für Ihre Fragen.“

Worum es heute geht

Drei Sätze vorab

GELIEFERT
Wir haben in einem Jahr die Grundlagen gebaut: Transparenz-Plattform, KI-Governance, Botschafternetzwerk, Schulungskonzept – und die KI-Plattform in die Ausschreibung gebracht.
ERKANNT
Sichtbarkeit allein reicht nicht: Es fehlen ein verbindlicher Fahrplan, klare Prioritäten und Klarheit darüber, wie viel die IT realistisch leisten kann.
HEUTE
Vorstand und Geschäftsführung haben dazu einen nächsten Schritt beschlossen. Wir stellen ihn heute zum ersten Mal vor – und bitten Sie um Ihr Commitment als Führungskreis.

Alles, was Sie in den nächsten zwei Stunden sehen, führt auf diese drei Sätze zurück.

„Bevor ich Sie durch die Details führe, gebe ich Ihnen das Wichtigste in drei Sätzen – falls Sie sich nach zwei Stunden nur drei Dinge merken, dann diese.“ Ersten Block vorlesen: „Erstens, geliefert: Wir haben in einem Jahr die Grundlagen gebaut – eine Plattform, ein KI-Gremium, eine Richtlinie, ein Botschafternetzwerk, ein Schulungskonzept, und die KI-Plattform ist in der Ausschreibung.“ Zweiter Block: „Zweitens, erkannt: Sichtbarkeit allein reicht nicht. Uns fehlt ein verbindlicher Fahrplan, klare Prioritäten und die ehrliche Antwort, wie viel die IT überhaupt leisten kann.“ Dritter Block: „Und drittens, heute: Vorstand und Geschäftsführung haben dazu einen nächsten Schritt beschlossen – und ich bitte Sie heute um Ihr Commitment, ihn mitzutragen.“ Überleitung: „Diese drei Sätze sind der rote Faden. Jetzt fülle ich sie mit Leben.“

TOP 2 · Neues aus der Stabsstelle KI & Digitalisierung

Ein Jahr Stabsstelle – die Lieferbilanz

Sechs Bausteine in zwölf Monaten – jeder mit einem ehrlichen Status. Nichts davon ist Ankündigung, alles ist nachweisbar.

🌐LIVE
DigiCircle
Unsere selbst entwickelte Plattform, die alle Digitalisierungsvorhaben und Ideen der KV sichtbar macht.
🛡️AKTIV SEIT FEB. 2026
KI-Board
Das Gremium für die Bewertung relevanter KI-Vorhaben und grundsätzlicher Fragestellungen aus den Perspektiven Recht, Datenschutz, Sicherheit und Personal.
📋ERARBEITET · JUNI 2026
KI-Richtlinie
Die verbindlichen Spielregeln für KI-Nutzung in der KV. Orientierung statt Verbote.
💻IN AUSSCHREIBUNG
KI-Plattform
Ein sicherer, zentraler KI-Zugang für alle Beschäftigten. Das Vergabeverfahren läuft gerade.
📣IM AUFBAU
Digitalisierungsbotschafter
Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen, die Veränderung vor Ort begleiten und Bedarfe zurückmelden.
🎓IM AUFBAU
KI-Schulungen
Ein gestuftes Schulungskonzept, damit alle sicher und kompetent mit KI arbeiten können – vom Einstieg bis zur Vertiefung.
🔍
Und beim Bauen haben wir etwas Entscheidendes gesehen.
Was genau – das zeigen die nächsten Minuten. Es ist der Grund, warum Vorstand und Geschäftsführung einen weiteren Schritt beschlossen haben.

„Fangen wir mit dem an, was viele vielleicht nicht auf dem Schirm haben: Was ist im letzten Jahr eigentlich entstanden?“ Karten durchgehen, ehrlich mit Status: „DigiCircle – unsere selbst entwickelte Plattform, auf der Digitalisierungsvorhaben und Ideen sichtbar werden. Das KI-Board – seit Februar aktiv, prüft jeden KI-Einsatz, bevor er live geht. Die KI-Richtlinie – im Juni erarbeitet, die finale Freigabe steht noch aus. Die KI-Plattform – gerade in der Ausschreibung. Die Botschafter und die Schulungen – im Aufbau.“ Wichtig der ehrliche Ton: „Sie sehen verschiedene Status – live, erarbeitet, in Ausschreibung, im Aufbau. Ich verkaufe Ihnen hier nichts als fertig, was nicht fertig ist. DigiCircle zum Beispiel läuft, aber das Herzstück fehlt noch – dazu komme ich gleich.“ Selbstbewusst, aber nicht großspurig: „Das ist ein Jahr Arbeit von einer kleinen Stabsstelle. Und beim Bauen haben wir etwas gesehen, das den eigentlichen Anlass für heute liefert.“

TOP 2 · Ein Jahr Vorarbeit

So sind wir vorgegangen – kein Schnellschuss, sondern Substanz

Was wir Ihnen heute vorstellen, ist das Ergebnis eines Jahres systematischer Vorarbeit – nicht eine spontane Idee.

🔍
SCHRITT 1
Analysen
Bestandsaufnahme der Vorhaben · Bedarfslage der Fachbereiche · Blick auf IT-Last und Sonderwege
💬
SCHRITT 2
Gespräche
Mit Fachbereichen, IT, Botschaftern, GPR und Gremien · Hürden und Erwartungen ehrlich aufgenommen
📝
SCHRITT 3
Konzepte
DigiCircle, KI-Governance, Schulungskonzept, Kapazitätsmodell und Demand-Prozess entwickelt
🏛️
SCHRITT 4
Vorstandsberatung
Ergebnisse und Optionen mit Vorstand & GF beraten · Rahmenbeschluss vorbereitet
ERGEBNIS
Beschluss & Start
Rahmenbeschluss durch Vorstand & GF · neues Vorhaben aufgesetzt · Vorstellung: heute
🧭
Wir haben die Herausforderungen der KV systematisch erkannt – und daraus den nächsten Schritt abgeleitet.
Analysen, Gespräche und Konzepte führten zu einer klaren Diagnose: Nicht Ideen fehlen, sondern verbindliche Steuerung. Die Antwort darauf stellen wir Ihnen heute vor.

„Mir ist wichtig, dass Sie eines verstehen: Was ich Ihnen heute vorstelle, ist nicht über Nacht entstanden und keine spontane Idee. Dahinter steckt ein systematisches Vorgehen.“ Die fünf Schritte entlanggehen: „Wir haben erstens analysiert – Vorhaben, Bedarfe, die Belastung der IT. Wir haben zweitens gesprochen – mit Fachbereichen, mit der IT, mit Botschaftern, mit dem Personalrat, mit den Gremien. Drittens haben wir Konzepte entwickelt – DigiCircle, die KI-Governance, das Schulungskonzept, das Kapazitätsmodell. Viertens haben wir das alles mit Vorstand und Geschäftsführung beraten. Und fünftens steht jetzt der Beschluss.“ Pause. „Das ist Gründlichkeit, keine Langsamkeit. Wer einen Steuerungsprozess für eine ganze KV aufsetzt, darf nicht beim ersten Entwurf lospreschen. Die Diagnose am Ende war eindeutig: Uns fehlen nicht die Ideen – uns fehlt die verbindliche Steuerung.“

TOP 2 · Rückblick seit der letzten AL-Klausur

Was seit der letzten Klausur geschehen ist

Juni 2025 ✓
Stabsstelle eingerichtet
Direkt dem Vorstand unterstellt
07./08.07.2025 ✓
Letzte AL-Klausur
KI-Board beschlossen · neue Governance-Struktur
2. Halbjahr 2025 ✓
KI-Board konstituiert
Recht, Datenschutz, IT-Sicherheit, Personal & Fachbereiche an einem Tisch
24.02.2026 ✓
Info-Veranstaltung Belegschaft
372 Anmeldungen · DigiCircle live
Frühjahr 2026 🔄
KI-Plattform: Ausschreibung läuft
Sicherer KI-Zugang für alle · Vergabeverfahren läuft
Juni 2026 🔄
KI-Richtlinie erarbeitet
finale Freigabe steht noch aus · verbindliche Spielregeln
Mai/Juni 2026 — WIR SIND HIER
Rahmenbeschluss: der nächste Schritt steht
Von Vorstand & GF beschlossen · Vorstellung: heute

„Für alle, die es zeitlich einordnen wollen – das ist die Spur seit unserer letzten Klausur vor knapp einem Jahr.“ Timeline knapp durchgehen, Tempo: „Stabsstelle eingerichtet, letzte AL-Klausur mit dem KI-Board-Beschluss, KI-Board konstituiert, Info-Veranstaltung für die Belegschaft mit über 370 Anmeldungen – das hat mich selbst überrascht, das Interesse ist riesig. Die KI-Plattform ist in der Ausschreibung, die Richtlinie im Juni erarbeitet – die finale Freigabe steht noch aus.“ Auf den letzten Punkt zeigen: „Und hier stehen wir heute: Der Rahmenbeschluss ist gefasst, und ich stelle Ihnen gleich vor, was er bedeutet.“ Nicht zu lange verweilen: „Ich gehe da bewusst schnell drüber – das Entscheidende ist nicht die Chronologie, sondern was wir daraus gelernt haben.“

Unsere Leitthese
Nicht die Technologie ist das Problem –
sondern die organisationale Fähigkeit, sie umzusetzen.
„Der KV RLP fehlen nicht die Ideen. Der Engpass liegt in der verbindlichen, KV-weiten Steuerung von Bedarfen, Prioritäten, IT-Kapazitäten und Umsetzung."
Big Picture · Wohin wir wollen
Eine digital handlungsfähige KV RLP

Nah an unseren Praxen und Mitgliedern – weil wir intern reibungslos, vernetzt und datenbasiert arbeiten.

🧭 Selbst steuern
Von reaktiver Verwaltung zur Organisation, die ihre Digitalisierung aktiv in der Hand hat.
🔗 Vernetzt & einfach
Weniger Doppelarbeit, durchgängige Prozesse, Werkzeuge die den Alltag erleichtern.
📊 Datenbasiert entscheiden
Bessere Grundlagen – im Sinne von Praxen, Mitgliedern und Beschäftigten.

Diese Folie langsamer, sie ist das gedankliche Fundament. „Wenn Sie mir heute nur einen Satz glauben, dann diesen: Nicht die Technologie ist unser Problem – sondern unsere Fähigkeit als Organisation, sie umzusetzen.“ Pause wirken lassen. „Die Werkzeuge sind da. KI ist da. Was dem KV RLP fehlt, sind nicht die Ideen – wir haben mehr Ideen, als wir umsetzen können. Was fehlt, ist die verbindliche, KV-weite Steuerung: Welche Bedarfe gibt es, was hat Priorität, wie viel Kapazität haben wir, wie setzen wir es um.“ Zum Zielbild übergehen: „Und wohin wollen wir? Zu einer KV, die ihre Digitalisierung selbst in der Hand hat, die intern vernetzt und einfach arbeitet, und die auf Basis von Daten entscheidet. Nah an den Praxen und Mitgliedern – weil wir intern rund laufen.“

TOP 2 · Warum das alles? – Die Herausforderungen der KV

Die Realität vor uns – regulatorisch, fachlich, wirtschaftlich

⚖️ Regulatorisch – mehrere Regelwerke wirken gleichzeitig
GeDIG
Gesetz zur digitalen
Gesundheitsversorgung
EU AI Act
EU-Verordnung über
Künstliche Intelligenz
DSGVO
Datenschutz-
Grundverordnung
EHDS
Europäischer
Gesundheitsdatenraum
OZG
Onlinezugangs-
gesetz
🏥 Fachlich – neue Aufgaben kommen
  • Digital- & Cybersicherheitsberatung der Praxen
  • Digitaler Versorgungseinstieg & Ersteinschätzung (116117)
  • eÜberweisung, digitale Verordnungen, Interoperabilität
Der Beratungs- und Unterstützungsbedarf der Praxen wird erheblich steigen – und setzt saubere digitale Grundlagen bei uns voraus.
💶 Wirtschaftlich – Einsparungen stehen bevor
  • Der Kostendruck im Gesundheitswesen erreicht auch die KVen
  • Mehr Aufgaben müssen mit gleichen oder weniger Ressourcen geleistet werden
  • Prozessoptimierung und Digitalisierung sind unser wichtigster Effizienzhebel
Genau deshalb müssen knappe IT-Kapazitäten dorthin, wo sie den größten Nutzen stiften – das geht nur mit Priorisierung.

Diese Anforderungen kommen nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Eine zukunftsfähige KV RLP braucht deshalb verbindliche Priorisierung – nach Wert, nicht nach Lautstärke.

„Warum das Ganze überhaupt, könnten Sie fragen – läuft doch. Drei Realitäten, die gleichzeitig auf uns zukommen.“ Regulatorik: „Erstens regulatorisch – GeDIG, EU AI Act, DSGVO, EHDS, OZG. Das sind keine Buchstabenspiele, das sind verbindliche Anforderungen, die unsere Prozesse betreffen.“ Fachlich: „Zweitens fachlich – auf uns kommen neue Aufgaben zu: Digital- und Cybersicherheitsberatung der Praxen, digitaler Versorgungseinstieg, eÜberweisung. Der Beratungsbedarf der Praxen wird massiv steigen.“ Wirtschaftlich – hier mit Nachdruck: „Und drittens wirtschaftlich, und das ist mir besonders wichtig: Der Kostendruck im Gesundheitswesen erreicht auch uns. Es stehen Einsparungen bevor. Wir müssen mehr leisten mit gleichen oder weniger Mitteln. Und da ist Digitalisierung und Prozessoptimierung unser wichtigster Hebel – aber nur, wenn wir die knappe IT-Kapazität dorthin lenken, wo sie den größten Nutzen bringt. Nicht nach Lautstärke, sondern nach Wert. Das ist kein Nice-to-have, das ist Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und Beitragszahlern.“

TOP 2 · DigiCircle

DigiCircle – unsere gemeinsame Werkstatt

In Eigenentwicklung entstanden: eine Plattform, die alle Digitalisierungsvorhaben der KV sichtbar macht. Die Transparenz ist da – jetzt folgt die Steuerung.

Jedes Vorhaben durchläuft: 🧭 Strategie ⚙️ Umsetzung 🚀 Live 🛠️ Support
✅ Was DigiCircle heute kann
  • Projektboard live: Vorhaben & Status sichtbar
  • Ideenboard: Bedarfe strukturiert einbringen
  • Beteiligung: Rückmeldungen für alle sichtbar
Der nächste
Schritt liefert
den Rahmen
🎯 Was als Nächstes dazukommt
  • Roadmap (= verbindlicher Fahrplan): nach Kapazität geplant, KV-weit
  • Demand-Eingang: ein Weg für alle Bedarfe
  • Steuerungsplattform: Entscheidungsgrundlage fürs Gremium
Das Herzstück fehlt noch: Roadmap und Priorisierung.
Ohne Kapazitätsdaten keine belastbare Planung – genau hier setzt der Schritt an, den wir gleich vorstellen.

„Jetzt zum konkreten Werkzeug, das wir gebaut haben – dem DigiCircle.“ Erklären, was es ist: „Das ist eine Plattform, die wir selbst entwickelt haben – kein teures Zukaufprodukt. Sie macht alle Digitalisierungsvorhaben der KV sichtbar.“ Lebenszyklus zeigen: „Jedes Vorhaben durchläuft vier Status – von der Strategie über die Umsetzung bis zu Live und Support.“ Ehrlich beim Stand: „Was kann DigiCircle heute? Das Projektboard ist live, das Ideenboard auch, Rückmeldungen sind für alle sichtbar. Die Transparenz ist also da.“ Dann die ehrliche Lücke – das ist wichtig, nicht beschönigen: „Aber – und das sage ich ganz offen – das Herzstück fehlt noch: die Roadmap und die Priorisierung. Solange wir nicht wissen, wie viel die IT leisten kann, können wir keinen belastbaren Fahrplan bauen. Transparenz allein steuert nicht. Genau deshalb reicht die Plattform nicht, und genau hier setzt der nächste Schritt an.“

TOP 2 · Digitalisierungsbotschafter

Digitalisierungsbotschafter – Rückendeckung der AL entscheidend

📣 Was Botschafter leisten
  • Multiplikatoren für Veränderung in den Bereichen
  • Rückkanal aus den Teams an die Stabsstelle
  • Fachliche Bedarfe sichtbar machen und einordnen
  • Akzeptanz und Kommunikation in ihren Bereichen
  • Teilnahme an DigiCircle, Workshops, Testphasen
🏢 Was AL dafür ermöglichen müssen
  • Zeit einräumen: keine Nebenbei-Aufgabe
  • Mandat geben: Botschafter brauchen Rückendeckung
  • Kommunikation ermöglichen: Workshops, Tests, Rückmeldungen brauchen Fenster
  • Fachverantwortung behalten: Botschafter ersetzen keine AL-Verantwortung
📅
Save the Date · 20. August 2026
Digitalisierungstag der KV RLP
Netzwerken · Synergien zwischen den Bereichen · Prozesse gemeinsam betrachten · Botschafter, Fachbereiche und IT an einem Ort
Bitte im Bereich
Raum einplanen
⚠️
Ohne Zeit, Mandat und Rückendeckung funktioniert die Botschafter-Rolle nicht – Botschafterarbeit und Digitalisierungstag sind keine Nebenbei-Themen.

„Ein Wort zu den Digitalisierungsbotschaftern – und hier brauche ich Sie ganz direkt.“ Erklären: „Das sind Kolleginnen und Kollegen aus Ihren Bereichen, die Veränderung vor Ort begleiten, Bedarfe zurückmelden, in Workshops und Testphasen mitarbeiten. Sie sind unsere Brücke in die Fläche.“ Die Bitte deutlich machen: „Aber – und das ist kein Nebensatz: Diese Rolle funktioniert nur, wenn Sie als Abteilungsleitung sie ermöglichen. Das heißt: Zeit einräumen, es ist keine Nebenbei-Aufgabe. Mandat geben, die Botschafter brauchen Ihre Rückendeckung. Und ihnen Raum für Kommunikation geben.“ Digitalisierungstag: „Konkret: Am 20. August ist unser Digitalisierungstag – Netzwerken, Synergien zwischen den Bereichen, Prozesse gemeinsam anschauen. Ich bitte Sie, diesen Tag in Ihren Bereichen aktiv zu ermöglichen und nicht als ‚schön, wenn Zeit ist‘ zu behandeln. Botschafterarbeit ohne Ihre Rückendeckung verpufft – mit Ihrer Rückendeckung wird sie zum Motor.“

TOP 2 · KI-Board · seit Februar 2026 aktiv

Das KI-Board – beschlossen, gestartet, im Aufbau

Jeder KI-Anwendungsfall wird multiperspektivisch bewertet – kein KI-System ohne Governance-Prüfung.

KI-
Anwendungs-
fall
⚖️Recht
🔒Daten-
schutz
🛡️ISMS
👥Personal/
GPR
💻IT
🏢Fach-
bereiche
📋Stabsstelle

„Kommen wir zur KI – denn KI ist der Bereich, der besonders viel Steuerung braucht.“ Das Bild erklären: „In der Mitte ein KI-Anwendungsfall. Drumherum alle, die draufschauen, bevor er live geht: Recht, Datenschutz, Informationssicherheit, Personal und Personalrat, die IT, die Fachbereiche, die Stabsstelle.“ Kernbotschaft: „Das KI-Board ist seit Februar aktiv. Und das Prinzip ist einfach: Kein KI-System geht bei uns live, ohne dass es vorher aus all diesen Blickwinkeln geprüft wurde. Das ist kein Bremsklotz – das ist genau die Sorgfalt, die eine Körperschaft des öffentlichen Rechts braucht. Wir verarbeiten sensible Gesundheitsdaten. Wenn wir KI einsetzen, dann verantwortungsvoll, oder gar nicht.“ Selbstbewusst: „Viele Organisationen reden über KI-Governance – wir haben sie aufgebaut und sie arbeitet.“

TOP 2 · KI-Governance – Stand heute

KI-Richtlinie · KI-Plattform · KI-Schulungen – Wo stehen wir?

📋
95%
KI-RICHTLINIE
🔄 Freigabe ausstehend

Verbindlicher Rahmen für verantwortungsvolle KI-Nutzung. Klärung erlaubter vs. nicht erlaubter Nutzung. Orientierung statt Verbote.

💻
~60%
KI-PLATTFORM
🔄 In Ausschreibung

Sicherer, zentraler KI-Zugang für alle. Vergabeverfahren läuft – DSGVO, EU AI Act und Vergaberecht setzen den Rahmen.

🎓
~40%
KI-SCHULUNGEN
🔧 Im Aufbau · gestuftes Konzept

KI-Kompetenz für alle aufbauen. Sichere Nutzung im Alltag. Gemeinsame Standards für verantwortungsvollen Umgang.

Alle vier Bausteine – KI-Board, KI-Richtlinie, KI-Plattform, KI-Schulungen – greifen zusammen. KI ist kein separates Thema, sondern ein besonders governancebedürftiger Teil der Digitalisierung.

„Wo stehen wir bei den drei großen KI-Bausteinen? Ich zeige es Ihnen ehrlich mit Fortschrittsbalken.“ Durchgehen: „Die KI-Richtlinie ist bei rund fünfundneunzig Prozent – erarbeitet, die finale Freigabe steht noch aus. Sie regelt verbindlich, was erlaubt ist und was nicht. Orientierung statt Verbote.“ Plattform: „Die KI-Plattform liegt bei rund sechzig Prozent – das Vergabeverfahren läuft. Hier bewegen wir uns im Rahmen von DSGVO, EU AI Act und Vergaberecht, das braucht seine Zeit.“ Schulungen: „Die Schulungen sind bei etwa vierzig Prozent – ein gestuftes Konzept im Aufbau.“ Zusammenfassen: „Alle vier Bausteine – Board, Richtlinie, Plattform, Schulungen – greifen ineinander. KI ist bei uns kein Sonderthema, sondern ein besonders sorgfältig zu steuernder Teil der Digitalisierung.“

TOP 2 · DIE STRATEGIE

Erst die Hausaufgaben, dann KI

KI kann nur wirken, wenn das digitale Fundament steht. Deshalb gehen wir strategisch vor – Schritt für Schritt.

🤖 KI flächendeckend einsetzen
📊 Datenqualität & Verfügbarkeit
⚙️ Strategie, Roadmap & Kapazitäten
← WIR SIND HIER
🤝 Zusammenspiel & Rollen klären
🎯 Fokus: Digitalisierung zur echten Basis für KI
💡 Das Prinzip: KI ohne Struktur verstärkt Chaos. KI mit Struktur verstärkt Wirkung.
🔑 Unser Weg: Digitalisierung ist der Weg. KI ist das Ziel.

Diese Folie mit Überzeugung, sie ist eine Kernbotschaft. „Hier ist unsere strategische Haltung in einem Satz: Erst die Hausaufgaben, dann KI.“ Pyramide erklären: „KI flächendeckend einzusetzen ist das Ziel ganz oben. Aber das trägt nur, wenn das Fundament steht – Datenqualität, eine Strategie mit Roadmap und Kapazitäten, ein geklärtes Zusammenspiel der Rollen.“ Auf ‚Wir sind hier‘ zeigen: „Und genau auf dieser Ebene stehen wir gerade – Strategie, Roadmap, Kapazitäten.“ Das Prinzip einprägsam: „Der entscheidende Gedanke: KI ohne Struktur verstärkt das Chaos. KI mit Struktur verstärkt die Wirkung. Wer KI auf ungeordnete Prozesse setzt, automatisiert das Chaos.“ Schlusssatz langsam: „Deshalb: Digitalisierung ist der Weg. KI ist das Ziel. In dieser Reihenfolge.“

TOP 2 · Trotzdem schon jetzt: KI für alle

Die KI-Plattform – Ihr direkter KI-Zugang

Erst die Hausaufgaben, dann KI – aber schon jetzt ein echter Mehrwert: ein zentraler, sicherer KI-Zugang für alle in der KV. Die Ausschreibung läuft gerade.

🛡️ DSGVO-konform
🇪🇺 EU AI Act berücksichtigt
📋 Vergaberecht eingehalten
🔄 Status: In Ausschreibung
👥
Alle Beschäftigten
Einfacher Zugang · Keine Vorkenntnisse nötig
🤖
KI-Plattform (zentral & DSGVO-konform)
Textassistenz · Zusammenfassungen · Datenanalyse · Wissensdatenbank
🔒
Sichere Infrastruktur
Datenschutz · Zugriffsmanagement · Compliance
✍️
Texte & Kommunikation
📑
Dokumente analysieren
📊
Daten aufbereiten
📚
Wissens-
datenbank
🧠
Recherche & Fachfragen
📽️
Präsentationen & Konzepte

Wichtig: Die KI-Plattform ersetzt niemanden – sie unterstützt die Arbeit. Pilotierung und Freigaben entscheiden den Rollout.

„Trotz dieser Reihenfolge gibt es schon jetzt einen handfesten Mehrwert für alle – die KI-Plattform.“ Erklären: „Das wird ein sicherer, zentraler KI-Zugang für alle Beschäftigten. Niemand muss mehr auf unsichere kostenlose Tools im Internet ausweichen.“ Die drei Säulen: „Oben die Nutzer – alle Beschäftigten, ohne Vorkenntnisse. In der Mitte die Plattform selbst, DSGVO-konform. Unten die sichere Infrastruktur.“ Anwendungsbeispiele streifen: „Texte, Dokumentenanalyse, Datenaufbereitung, Wissensdatenbank, Recherche, Präsentationen.“ Status ehrlich: „Status: in Ausschreibung. Sobald sie da ist, kommt sie kontrolliert über Pilotierung und Freigaben in die Fläche.“ Wichtig: „Und ganz klar – sie ersetzt niemanden. Sie unterstützt die Arbeit. Das ist die Botschaft, die ich auch in die Belegschaft trage.“

TOP 2 · Erkenntnisse aus einem Jahr

Was DigiCircle, KI-Board und die Stabsstellenarbeit sichtbar gemacht haben

🔍
Viele Bedarfe –
keine gemeinsame Sicht
Ohne Priorisierungslogik kein nachvollziehbarer Überblick
🗺️
Roadmap fehlt –
Priorisierung unklar
DigiCircle macht sichtbar – das Herzstück fehlt noch
🔋
IT-Kapazität:
Frage ohne Antwort
Unrealistische Erwartungen · Priorisierung nach Lautstärke
Digitalisierung & KI
bleiben punktuell
Einzellösungen statt echtem Fortschritt
Gleichzeitig wurde klar:
Der Wunsch nach Beteiligung ist da – Fachbereiche wollen sich einbringen.
💡
Eine Plattform allein reicht nicht – wir brauchen den gemeinsamen Steuerungsrahmen.
Roadmap und Priorisierung sind das Herzstück. Genau dafür haben Vorstand und Geschäftsführung jetzt einen nächsten Schritt beschlossen – wir stellen ihn nach dem Stimmungsbild vor.

Das ist die Scharnierfolie – hier kippt der Rückblick in die Diagnose. „Jetzt wird es ehrlich. Was haben uns DigiCircle, das KI-Board und die ganze Stabsstellenarbeit eigentlich gezeigt?“ Die Kausalkette durchgehen, ruhig: „Wir haben viele Bedarfe – aber keine gemeinsame Sicht darauf. Eine Roadmap fehlt, die Priorisierung ist unklar. Die IT-Kapazität ist eine Frage ohne belastbare Antwort. Und das Ergebnis: Digitalisierung und KI bleiben punktuell – Einzellösungen statt echtem Fortschritt, und priorisiert wird nach Lautstärke.“ Pause. „Das ist unbequem, aber ich sage es Ihnen offen, weil es der ehrliche Befund ist.“ Die positive Wendung: „Gleichzeitig – und das macht mir Mut – ist der Wille zur Beteiligung enorm. Die Fachbereiche wollen mitmachen.“ Cliffhanger: „Eine Plattform allein reicht also nicht. Wir brauchen den gemeinsamen Steuerungsrahmen. Und genau den haben Vorstand und Geschäftsführung jetzt beschlossen. Was das ist, sehen Sie gleich – aber vorher will ich von Ihnen wissen, wo wir aus Ihrer Sicht stehen.“

ÜBERGANG · TOP 2 → TOP 3 · GLEICH: DIE AUFLÖSUNG

Vom Aufbau in die Steuerung

Was wir aus DigiCircle, KI-Governance und den Bedarfen der Fachbereiche gelernt haben

TOP 2 · Aufgebaut
  • Stabsstelle
  • DigiCircle
  • Botschafter
  • KI-Board
  • KI-Richtlinie
  • KI-Plattform vorbereitet
Was sichtbar wurde
Jetzt geht es nicht mehr nur darum, Bedarfe sichtbar zu machen –
sondern sie gemeinsam, priorisiert und kapazitätsbasiert zu steuern.
Viele Bedarfe · fehlende Roadmap
Kapazitätsfrage · Priorisierungskonflikte
IT & Fachbereiche: Abhängigkeiten
TOP 3 · Folgt daraus
  • Rahmenbeschluss
  • Ein gemeinsames Steuerungsmodell
  • Kapazitätsplanung
  • Demand Management
  • Roadmap

„Halten wir kurz fest, wo wir im Kopf gerade stehen.“ Linke Seite: „Aufgebaut haben wir: Stabsstelle, DigiCircle, Botschafter, KI-Board, Richtlinie, Plattform in Vorbereitung.“ Mitte: „Was sichtbar wurde: Es geht nicht mehr nur darum, Bedarfe sichtbar zu machen – sie müssen gemeinsam priorisiert und an der Kapazität gemessen werden.“ Rechts, andeuten: „Was daraus folgt: ein Steuerungsmodell, eine Roadmap, ein Demand-Prozess.“ Überleitung zur Interaktion: „Bevor ich Ihnen das auflöse, drehe ich den Spieß um. Ich möchte kein Nicken – ich möchte Ihre ehrliche Einschätzung.“

Mitmach-Frage 1 von 4 · Stimmungsbild

Wo stehen wir heute in der Digitalisierung?

Ehrlich eingeschätzt – per Handzeichen. Ich erfasse das hier live. Kein Urteil, nur unser gemeinsamer Startpunkt.

0
1–3
kaum transparent
0
4–6
teilweise
0
7–10
klar & steuerbar
Noch keine Stimmen

Erste Mitmach-Frage – locker und einladend. „Bevor ich Ihnen zeige, woran wir arbeiten, will ich von Ihnen wissen: Wo stehen wir aus Ihrer Sicht heute in der Digitalisierung? Ganz ehrlich, per Handzeichen.“ Skala erklären: „Eins bis drei heißt: kaum Durchblick, läuft über Zuruf und Bauchgefühl. Vier bis sechs: vieles sichtbar, aber wenig steuerbar. Sieben bis zehn: klar und steuerbar, wir wissen, was läuft und was geht.“ Abfragen: „Wer sieht uns bei eins bis drei? – Hände hoch.“ Zählen, eintippen. Dann vier bis sechs, dann sieben bis zehn. „Kein Test, kein Urteil – das ist unser ehrlicher Startpunkt. Und genau diese Frage stellen wir in zwölf Monaten wieder, dann sehen wir den Fortschritt schwarz auf weiß.“ Bedienung: + bei jeder Gruppe tippen oder am Laptop Tasten 1/2/3.

Mitmach-Frage 2 von 4 · Transparenz

Wissen Sie, was gerade in anderen Bereichen läuft?

Welche Digitalisierungsvorhaben gerade in den anderen Abteilungen laufen – wie gut sind Sie da im Bilde?

0
Gut im Bilde
weiß Bescheid
0
Nur grob
ungefähr
0
Kaum
kein Überblick
Noch keine Stimmen

Zweite Frage – Transparenz, und die Antwort ist absehbar: fast alle sagen „kaum“. „Bleiben wir kurz beim Überblick. Hand aufs Herz: Wissen Sie, welche Digitalisierungsvorhaben gerade in den anderen Bereichen laufen – nicht in Ihrem, sondern bei den Kolleginnen und Kollegen?“ Drei Gruppen: „Gut im Bilde – Sie wissen Bescheid. Nur grob – Sie ahnen es. Oder kaum – ehrlich gesagt keinen Überblick.“ Abfragen, eintippen. Der Schwerpunkt landet fast immer rechts. Das aufgreifen, ohne Vorwurf: „Sehen Sie – das ist völlig normal, und es ist niemandem vorzuwerfen. Aber es zeigt das Problem: Jeder Bereich arbeitet für sich, und niemand hat das Gesamtbild. Genau das ist der Grund, warum wir Dinge doppelt machen und Synergien liegen lassen. Ein gemeinsames Portfolio würde das auf einen Schlag sichtbar machen.“ Überleitung: „Wie groß dieses Doppelarbeits-Risiko wirklich ist, frage ich Sie gleich.“ Bedienung: + tippen oder am Laptop Tasten 1/2/3.

Mitmach-Frage 3 von 4 · Synergien

Wie oft arbeiten zwei Bereiche am Gleichen – ohne es zu wissen?

Zwei Abteilungen lösen unabhängig dasselbe Problem, kaufen ähnliche Tools, bauen Doppeltes. Wie wahrscheinlich ist das bei uns?

0
Unwahr-
scheinlich
eher selten
0
Kommt vor
gelegentlich
0
Passiert
ständig
Regelfall
Noch keine Stimmen

Dritte Frage – Synergien und Doppelarbeit, das schärfste Vorstandsargument wegen der Einsparungen. „Wir hatten gerade: kaum jemand weiß, was woanders läuft. Daraus folgt eine unbequeme Frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass zwei Bereiche bei uns unabhängig voneinander am Gleichen arbeiten? Dasselbe Problem lösen, ähnliche Tools anschaffen, Doppeltes bauen?“ Gruppen: „Unwahrscheinlich – eher selten. Kommt vor – gelegentlich. Oder passiert ständig – ist der Regelfall.“ Eintippen. Erfahrungsgemäß Schwerpunkt Mitte bis rechts. Pointe – hier den Bogen zum Geld schlagen: „Jedes Mal, wenn das passiert, zahlen wir doppelt: doppelte Arbeitszeit, doppelte Lizenzkosten, doppelte Wartung. Und das in einer Zeit, in der wir sparen müssen. Doppelarbeit ist nicht nur ärgerlich – sie ist teuer. Ein gemeinsames Portfolio mit Roadmap würde solche Dopplungen früh sichtbar machen und verhindern. Das ist gelebte Wirtschaftlichkeit – und damit auch Verantwortung gegenüber unseren Beitragszahlern.“ Überleitung zur letzten Frage: „Also: Wäre ein geregelter, gemeinsamer Weg etwas, das Sie wollen?“

Mitmach-Frage 4 von 4 · Die Kernfrage

Brauchen wir eine strukturierte Demand- & IT-Steuerung?

Also: einen klaren Weg, wie Bedarfe eingebracht, fair priorisiert und an der verfügbaren Kapazität gemessen werden?

0
Ja, dringend
überfällig
0
Eher ja
sinnvoll
0
Skeptisch
noch unsicher
Noch keine Stimmen

Die rhetorische Brücke zum Reveal – ruhig und mit leichtem Schmunzeln, denn die Antwort ist absehbar. „Letzte Frage, und das ist die entscheidende: Brauchen wir so etwas überhaupt? Einen klaren, fairen Weg, wie Bedarfe eingebracht, priorisiert und an der Kapazität gemessen werden?“ Abfragen: „Ja, dringend – Eher ja – oder noch skeptisch?“ Eintippen. Der Schwerpunkt wird klar bei Ja liegen. Das aufgreifen: „Das ist ein ziemlich eindeutiges Bild. Sie sagen mir: Ja, wir brauchen das. Sie haben gerade selbst die Lösung bestellt.“ Pause, Blickkontakt. „Dann lassen Sie mich Ihnen zeigen, was Vorstand und Geschäftsführung genau dafür beschlossen haben – und was bisher außer den beiden noch niemand kennt.“ Direkt weiterklicken zum Reveal. Der Skeptiker-Balken ist übrigens wertvoll: Wenn jemand skeptisch ist, ernst nehmen – „Die Skepsis nehme ich mit, dafür ist die Runde da.“

Was Ihre Antworten zeigen

Sie haben gerade selbst beschrieben, was fehlt.

📍
Wir stehen noch nicht da, wo wir sein wollen – Frage 1.
🔍
Kaum jemand weiß, was in anderen Bereichen läuft – Frage 2.
💸
Wir riskieren Doppelarbeit und verschenkte Synergien – Frage 3.
Und Sie wollen einen klaren, fairen Steuerungsweg – Frage 4.

Genau das haben Vorstand und Geschäftsführung beschlossen.
Die Details stelle ich Ihnen jetzt vor.

Die Brücke zwischen Interaktion und Reveal – der dramaturgische Scharniermoment, ruhig und mit Gewicht. „Schauen wir, was Ihre vier Antworten zusammen ergeben.“ Die vier Punkte aufgreifen: „Erstens – Sie sehen uns noch nicht da, wo wir sein wollen. Zweitens – kaum jemand weiß, was in den anderen Bereichen läuft. Drittens – daraus folgt Doppelarbeit und verschenkte Synergien, und das kostet uns Geld. Viertens – Sie wollen einen klaren, fairen Steuerungsweg.“ Pause. „Das ist bemerkenswert: Sie haben in wenigen Minuten genau das Problem beschrieben, an dem wir das ganze letzte Jahr gearbeitet haben. Sie haben die Lösung bestellt, bevor ich sie überhaupt gezeigt habe.“ Dann der Übergang, langsamer, Spannung aufbauen: „Genau dafür haben Vorstand und Geschäftsführung einen Beschluss gefasst. Sie kennen ihn – aber was genau dahintersteckt, die Details, kennt bisher kaum jemand. Und die stelle ich Ihnen jetzt vor.“ Klick zum Reveal.

TOP 3 · Beschlossen von Vorstand und Geschäftsführung · heute Erstvorstellung

DigiIT Steuerung

Digitalisierung und IT gemeinsam steuern – der nächste Schritt, den Sie eben noch als Fragezeichen gesehen haben, hat jetzt einen Namen.

In einfachen Worten: ein gemeinsames Steuerungsmodell für alle Digitalisierungs- und IT-Vorhaben – ein Eingang für alle Bedarfe, eine Gesamtübersicht (Portfolio), ein verbindlicher Umsetzungsfahrplan (Roadmap).

Der Moment – der teuerste der ganzen Präsentation, also NICHT verschenken. Nach dem Klick bewusst DREI SEKUNDEN SCHWEIGEN. Nichts sagen, das Wort einfach wirken lassen, Blick in die Runde. [3 Sekunden Stille] Dann ruhig: „DigiIT Steuerung.“ Wieder eine kurze Pause. „Das ist der nächste Schritt, den Vorstand und Geschäftsführung beschlossen haben. Erinnern Sie sich an das Visual vom Anfang – das Fragezeichen in der Mitte? Das hier ist die Auflösung.“ Einfach erklären, betont für die Nicht-Techniker: „In einfachen Worten: ein gemeinsames Steuerungsmodell für alle Digitalisierungs- und IT-Vorhaben. Ein Eingang für alle Bedarfe. Eine Gesamtübersicht – das nennen wir Portfolio. Und ein verbindlicher Fahrplan – die Roadmap.“ Einordnen: „Digitalisierung und IT gemeinsam steuern – nicht in zwei getrennten Welten, sondern an einem Tisch. Das ist das Endergebnis aus einem Jahr Vorarbeit. Vorstand und Geschäftsführung kennen das – sie haben es ja beschlossen. Die IT habe ich bereits kurz eingebunden. Aber die Details, was genau dahintersteckt, kennt bisher kaum jemand – und genau die stelle ich Ihnen jetzt hier in dieser Runde zum ersten Mal vor.“ Wenn Sie das Wissensmanagement-Beispiel von vorhin schon im Kopf haben: Genau so ein Vorhaben würde hier künftig sauber durchlaufen.

TOP 3 · DigiIT Steuerung | Digitalisierung & IT gemeinsam steuern

Was genau beschlossen wurde

Der Rahmenbeschluss von Vorstand und Geschäftsführung legt vier Dinge fest – in einfachen Worten: wer den Rahmen setzt, wer führt, wer die Technik-Sicht einbringt und wer fachlich verantwortlich bleibt.

1
Vorstand/GF setzen den strategischen Rahmen
Rückendeckung, Rahmenbeschlüsse, Prioritätsentscheidungen – und aktive Beteiligung im Lenkungsausschuss.
2
Stabsstelle übernimmt Projektleitung
Gesamtsteuerung, methodischer Rahmen, Demand Management, Governance, Zielbildlogik, Vorstandsvorbereitung. Projektleitung: Stabsstelle.
3
IT bringt technische Perspektive & Kapazitätsdaten ein
IT-Bestandsaufnahme, Datenzulieferung, interne IT-Kommunikation, IT-Zielbildbausteine. Teilprojektleitung: Abteilung IT.
4
Fachbereiche bleiben fachlich verantwortlich
Bedarfe einbringen, Prozesswissen liefern, Tests und Abnahmen begleiten. AL sind aktive Steuerungspartner.
🚀Kick-off: 18. Juni 2026 · Projektstart: Mai 2026 · Beginn Ist-Aufnahme: läuft

„Was genau hat der Vorstand beschlossen? Vier Dinge – ich übersetze sie für Sie.“ Durchgehen: „Erstens: Vorstand und GF setzen den Rahmen – die strategischen Leitplanken. Zweitens: Die Stabsstelle übernimmt die Projektleitung – also wir steuern operativ. Drittens: Die IT bringt ihre technische Perspektive und die Kapazitätsdaten ein – als Teilprojekt. Und viertens, das ist mir wichtig: Die Fachbereiche bleiben fachlich verantwortlich. Wir nehmen Ihnen nichts weg.“ Einordnen: „Das ist kein spontanes Projekt, sondern ein durchdachter Beschluss. Kick-off war am 18. Juni, die Ist-Aufnahme läuft bereits. Wir reden also nicht über eine Absichtserklärung – wir sind schon dabei.“

Das Transformationsprojekt

DigiIT Steuerung – das Ergebnis eines Jahres Aufbauarbeit

🌐
DigiCircle aufgebaut
Bedarfe & Vorhaben sichtbar – Herzstück Roadmap fehlt noch
Steuerungslücke erkannt
Fehlende Roadmap · Kapazitätsfrage offen · Priorisierung nach Lautstärke
🗂️
Roadmap braucht Kapazitätsdaten
Ohne Kapazitätswahrheit keine belastbare Priorisierung
🚀
DigiIT Steuerung gestartet
Kick-off 18.06. · AP 1: IT-Bestandsaufnahme läuft
✅ PROJEKTZIELE
  • Demand-Management-Prozess etabliert
  • IT-Kapazitätsplanung transparent (Netto-FTE, Engpassrollen, WIP-Grenzen)
  • IT-Zielbild entwickeln: Support/Vendor-Management, Entwicklungsstruktur
  • Gemeinsame Roadmap und Governance-Architektur
❌ NICHT-ZIELE
  • Kein Reorganisationsprojekt für IT oder Fachbereiche
  • Keine operative Übernahme von IT-Aufgaben durch Stabsstelle
  • Keine Ersetzung fachlicher Verantwortung in Abteilungen
  • Kein neues Gremium, das alles verlangsamt

Diese Folie zeigt, dass es kein Reorganisations-Monster ist. „Damit keine Sorgen aufkommen, was hier auf Sie zukommt – ich grenze klar ab.“ Projektziele: „Was wir wollen: einen funktionierenden Demand-Prozess, transparente Kapazitätsplanung, ein IT-Zielbild, eine gemeinsame Roadmap.“ Und dann die Nicht-Ziele betonen – das beruhigt: „Was wir ausdrücklich NICHT wollen: Das ist kein Reorganisationsprojekt für die IT oder Ihre Fachbereiche. Die Stabsstelle übernimmt keine operativen IT-Aufgaben. Wir ersetzen keine fachliche Verantwortung. Und – das verspreche ich Ihnen – wir bauen kein neues Gremium, das am Ende alles verlangsamt.“ Pause. „Steuerung soll schneller machen, nicht langsamer.“

TOP 3 · Vorher / Nachher

Was sich konkret ändert

Heute
  • Viele Wege: Bedarfe kommen per Zuruf, E-Mail oder über persönliche Kontakte
  • Kein Gesamtbild: Niemand sieht alle Vorhaben und ihren Stand auf einen Blick
  • Kapazität als Blackbox: Was die IT leisten kann, ist nicht transparent
  • Wer lauter ruft, gewinnt: Priorisierung nach Dringlichkeitsgefühl statt nach Nutzen
mit
DigiIT
Mit DigiIT Steuerung
  • Ein Eingang: Alle Bedarfe kommen über denselben, fairen Weg ins System
  • Ein Portfolio: Eine Gesamtübersicht aller Vorhaben – für alle sichtbar im DigiCircle
  • Kapazität sichtbar: Was leistbar ist, wird gemessen und offen gezeigt
  • Eine Roadmap: Ein verbindlicher Fahrplan – priorisiert nach Nutzen, nicht nach Lautstärke

Das bedeutet auch: Niemand verliert seinen Bedarf. Jeder Wunsch wird sichtbar eingeordnet – aber nicht jeder wird sofort umgesetzt. Genau das ist der Unterschied zwischen Wunschliste und Steuerung.

„Was ändert sich also ganz konkret? Links die Welt von heute, rechts die mit DigiIT.“ Vorher: „Heute: Bedarfe kommen per Zuruf, E-Mail oder über den kurzen Draht. Niemand hat das Gesamtbild. Die Kapazität ist eine Blackbox. Und wer am lautesten ruft oder die besten Kontakte hat, kommt zuerst dran.“ Selbstkritisch und ehrlich – das schafft Vertrauen. Nachher: „Mit DigiIT: Ein Eingang für alle, fair und gleich. Ein Portfolio, das alle sehen. Kapazität wird sichtbar gemacht. Und eine Roadmap, die nach Nutzen priorisiert.“ Die entscheidende Beruhigung: „Ganz wichtig – und bitte geben Sie das auch so in Ihre Bereiche weiter: Niemand verliert seinen Bedarf. Jeder Wunsch wird sichtbar eingeordnet. Aber nicht jeder wird sofort umgesetzt. Das ist der Unterschied zwischen einer Wunschliste und echter Steuerung. Und ja – das bedeutet auch, dass manchmal Ihr Bedarf warten muss, weil ein anderer gerade mehr Nutzen stiftet. Fairness heißt nicht, dass jeder alles sofort bekommt – Fairness heißt, dass nach nachvollziehbaren Kriterien entschieden wird.“

TOP 3 · Projektorganisation

Wer macht was? – Klare Rollen im Transformationsprojekt

Strategischer Rahmen · Sponsoren
Vorstand / zuständige Geschäftsführung
Operative Gesamtsteuerung
Projektleitung · Leitung Stabsstelle Digitalisierung & KI
Operative Projektarbeit
Teilprojektleitung
Abteilung IT
PMO
Vorstandsreferat
Externe
Beratung
Beteiligung nach Thema
IT-Teams
Fachbereiche & AL
Projektleitung · Stabsstelle Digi&KI
Gesamtsteuerung · methodischer Rahmen · Demand Management · Governance · Vorstandsvorbereitung
Teilprojektleitung IT · Abteilung IT
IT-Bestandsaufnahme · Kapazitätsdaten · interne IT-Kommunikation · IT-Zielbildbausteine
PMO · Vorstandsreferat
Projektkoordination · Statusberichte · Maßnahmenverfolgung · Lenkungsunterlagen
Sponsoren · GF Versorgung & Vorstand
Strategische Rückendeckung · Eskalation bei Grundsatz- und Budgetfragen – strategisch, nicht operativ

Gemeinsam steuern, klar verantwortlich bleiben: Fachbereiche werden über den Demand-Prozess eingebunden – AL sind aktive Steuerungspartner.

„Wer macht was? Ich zeige Ihnen die Struktur – sie folgt direkt der Projektbeschreibung.“ Von oben nach unten erklären: „Ganz oben Vorstand und Geschäftsführung als Sponsoren – sie setzen den strategischen Rahmen und geben Rückendeckung, sind aber nicht operativ. Darunter die Projektleitung bei der Stabsstelle – wir führen operativ, steuern und bereiten den Vorstand vor. Auf der operativen Ebene arbeiten drei zusammen: die Teilprojektleitung in der IT-Abteilung liefert Bestandsaufnahme und Kapazitätsdaten, das PMO im Vorstandsreferat koordiniert und hält die Maßnahmen nach, und eine externe Beratung begleitet uns methodisch.“ Dann nach unten zeigen: „Und ganz wichtig – darunter die Beteiligung nach Thema: die IT-Teams und Sie, die Fachbereiche. Sie sind eingebunden, nicht außen vor.“ Schluss: „Wir berichten wöchentlich im Kernteam und monatlich an die Sponsoren und den Personalrat. Transparenz ist eingebaut, nicht optional.“

TOP 3 · Meilensteinplan & Status

Wo wir stehen – und wie es weitergeht

✓ Projektziele definiert ✓ Steuerungsteam gebildet ✓ Rahmenbeschluss gefasst ✓ Projekt-Kick-off 18.06.
M0
Q2 / Q3 2026
Ist-Aufnahme
  • Teamstruktur & Aufgaben
  • Backlogs & Prioritäten
  • ★ Kapazitäten & Engpässe (AP1 – Herzstück)
  • Dienstleister & Sonderwege
Wir sind hier
M1
Q3 2026
Zielbild
  • Entwicklung, Support, Vendor
  • Betrieb & Fachbereiche
  • belastbares Zielbild
M2
Q3 / Q4 2026
Steuerungsmodell
  • Rollen & Prozesse
  • Gremium & Entscheidungsrechte
  • Demand-Prozess scharf
  • Erste Roadmap-Version
M3
ab Q4 2026
Maßnahmenplan
  • Umsetzungsschritte
  • schrittweise Einführung
  • Monitoring & Lessons Learned

★ Die Kapazitätsbetrachtung (AP1) ist das Herzstück von M0: Sie liefert die Datengrundlage für Priorisierung und Roadmap – alles Weitere baut darauf auf. Bewusst schrittweise: belastbares Zielbild vor Umsetzung, keine Reorganisation auf einen Schlag.

🤝
AL werden ab heute aktive Steuerungspartner – Commitment-Protokoll und DigiIT-Steuerungsrunde folgen.

„Wo stehen wir, und wie geht es weiter? Oben sehen Sie, was schon erledigt ist – Ziele, Team, Beschluss, Kick-off.“ Auf M0 zeigen: „Aktuell sind wir bei M0, der Ist-Aufnahme. Und das mit dem Stern ist das Herzstück: die Kapazitätsbetrachtung. Sie liefert die Datengrundlage für alles Weitere – ohne sie keine belastbare Roadmap.“ Weiter: „M1 das Zielbild, M2 das Steuerungsmodell mit der ersten Roadmap-Version, M3 der Maßnahmenplan.“ Tempo-Botschaft: „Und ganz bewusst: Wir machen das schrittweise. Erst ein belastbares Bild, dann Umsetzung. Keine Reorganisation auf einen Schlag – das wäre unseriös und würde nur Unruhe stiften. Steuerung baut man auf Fundament, nicht auf Hoffnung.“

BACKUP
TOP 3 · Status

Wo stehen wir? – Status & nächste Schritte

✅ Erledigt
  • Projektziele definiert
  • Steuerungsteam gebildet
  • Rahmenbeschluss gefasst
  • Kick-off 18.06.2026
JETZT
🔄 Läuft aktuell
  • IT-Bestandsaufnahme (AP 1)
  • Kapazitätsmodell aufbauen (AP 2)
  • Demand-Prozess schärfen
  • Antragsprozess im DigiCircle (AP 3)
⏭️ Als Nächstes
  • IT-Zielbild: Rollen & Struktur (Q3)
  • Demand-Management live (Q3)
  • Erste Roadmap-Version (Q3/Q4)
  • Steuerungsmodell etabliert (Q4)
🤝
AL werden ab heute aktive Steuerungspartner – Commitment-Protokoll und DigiIT-Steuerungsrunde folgen.
TOP 3 · Kapazitätstransparenz

Warum Ihre Prioritäten künftig sichtbar gegeneinander abgewogen werden

IT-Kapazität ist keine Blackbox – sie muss sichtbar werden, damit wir gemeinsam realistisch priorisieren können.

🔋

IT-Kapazität ist begrenzt – und das ist normal

IT bearbeitet parallel Betrieb, Support, Sicherheit, Projekte und laufende Linienaufgaben. Ohne transparente Kapazitätsbetrachtung entstehen unrealistische Erwartungen – für alle Seiten.

⚖️

Kapazitätsplanung schützt alle

Nicht nur IT, sondern auch Fachbereiche. Wer weiß, welche Change-Kapazität wirklich verfügbar ist, kann realistisch priorisieren – und gemeinsam bessere Entscheidungen treffen.

💡
Das ist keine Abwehrhaltung – sondern Voraussetzung für verbindliche Planung.
DigiIT Steuerung schwächt die IT nicht – es entlastet durch realistischere Priorisierung und bessere Vorsteuerung. IT bleibt technisch verantwortlich und arbeitet im gemeinsamen Steuerungsrahmen mit.

Headline bewusst zugespitzt auf die AL. „Diese Folie betrifft Sie ganz direkt – deshalb die klare Überschrift: Warum Ihre Prioritäten künftig sichtbar gegeneinander abgewogen werden.“ Erklären, warum das gut ist: „Heute konkurrieren Ihre Bedarfe auch schon – aber unsichtbar, im Verborgenen, oft entschieden durch Zufall oder Kontakte. Künftig passiert das offen und nachvollziehbar.“ Die zwei Botschaften: „Erstens: IT-Kapazität ist begrenzt – und das ist völlig normal. Jede IT bearbeitet parallel Betrieb, Support und Projekte. Zweitens: Kapazitätsplanung schützt Sie alle. Wenn transparent ist, was geht, gibt es keine unrealistischen Erwartungen mehr – und keine stillen Enttäuschungen.“ Pointe: „Das ist keine Bürokratie. Das ist Fairness. Wer heute leer ausgeht, weiß künftig wenigstens warum – und kann sich darauf verlassen, dass nach Regeln entschieden wird, nicht nach Lautstärke.“

Mitmach-Frage · Vertiefung · Ihr Alltag

Wie oft scheitern Vorhaben bei Ihnen an Kapazität oder Prioritäten?

Ein Vorhaben, das liegen bleibt, weil die IT keine Zeit hat – oder weil etwas anderes wichtiger war. Wie oft erleben Sie das?

0
Selten
läuft meistens
0
Manchmal
kommt vor
0
Ständig
Dauerthema
Noch keine Stimmen

Zweite Frage – hier wird der Schmerz konkret, das aktiviert. „Jetzt mal aus Ihrem Alltag: Wie oft erleben Sie, dass ein Digitalisierungsvorhaben liegen bleibt – weil die IT keine Kapazität hat, oder weil etwas anderes Vorrang bekam?“ Drei Gruppen: „Selten – bei Ihnen läuft das meistens. Manchmal – kommt vor. Ständig – das ist ein Dauerthema.“ Handzeichen abfragen, eintippen. Erfahrungsgemäß landet der Schwerpunkt bei ‚manchmal‘ bis ‚ständig‘ – und genau das ist der Punkt: „Sehen Sie – das ist kein Einzelfall, das ist strukturell. Und es liegt nicht an unfähigen Leuten, sondern daran, dass uns ein Mechanismus fehlt, der Kapazität und Prioritäten sichtbar zusammenbringt.“ Überleitung zur nächsten Frage: „Wäre so ein Mechanismus überhaupt etwas, das Sie wollen? Das frage ich Sie als Nächstes.“

DER KERNGEDANKE

Weg von situativer Priorisierung und Sonderwegen –
hin zu Transparenz, klaren Prioritäten und geschützter Entwicklungskapazität.

🔍
Transparenz
⚖️
Priorisierung
📐
Standardisierung
🛡️
Geschützte Kapazität
🤝
KV-weites Denken

Diese Folie ist eine Atempause und Verdichtung – ruhig sprechen. „Wenn ich alles zusammenfasse, worum es geht, dann steht es hier.“ Vorlesen, mit Betonung: „Weg von situativer Priorisierung und Sonderwegen – hin zu Transparenz, klaren Prioritäten und geschützter Entwicklungskapazität.“ Pause. „Geschützte Kapazität heißt: Wir bewahren bewusst Raum für Entwicklung, statt alles im Tagesgeschäft aufzufressen. Und KV-weit denken heißt: nicht jeder Bereich für sich, sondern das Ganze im Blick. Das ist der Kulturwechsel, um den es geht – und der gelingt nur mit Ihnen.“

TOP 3 · Die andere Seite der Medaille

Was kostet uns Stillstand?

Steuerung kostet Aufwand – ja. Aber nicht zu steuern, kostet mehr. Nur fällt es weniger auf, weil es sich auf viele kleine Verluste verteilt.

💸Doppelarbeit bleibt teuer

Bereiche bauen weiter unwissentlich Ähnliches – doppelte Lizenzen, doppelte Arbeitszeit, doppelte Wartung. Genau das, was Sie eben selbst als „kommt vor bis ständig" eingeschätzt haben.

Fristen & Pflichten unter Druck

GeDIG, EU AI Act, EHDS – die regulatorischen Termine kommen ohnehin. Ohne Priorisierung treffen sie uns ungeplant und im ungünstigsten Moment.

😮‍💨Frust statt Fortschritt

Gute Ideen versanden, weil unklar ist, wer entscheidet. Engagierte Kolleginnen und Kollegen geben irgendwann auf – der teuerste Verlust überhaupt.

🎲Steuerung passiert trotzdem – nur zufällig

Wenn wir nicht bewusst priorisieren, entscheidet die Lautstärke, der kurze Draht oder der Zufall. Steuern tun wir so oder so – die Frage ist nur, ob bewusst oder unbewusst.

⚖️
Die ehrliche Rechnung: Der Aufwand für Steuerung ist sichtbar und einmalig. Die Kosten des Stillstands sind unsichtbar und dauerhaft.
Genau deshalb ist Nichtstun keine neutrale Option – es ist die teuerste.

Diese Folie ist das wichtigste Argument für den Vorstand – sie dreht die Perspektive um. „Bis hierhin könnte jemand denken: Steuerung, Prozesse, Gremien – das klingt nach Aufwand. Und ja, das stimmt. Aber lassen Sie uns die andere Seite anschauen: Was kostet es uns, NICHT zu steuern?“ Die vier Punkte durchgehen, ruhig und mit Nachdruck: „Erstens – Doppelarbeit bleibt teuer. Genau das, was Sie vorhin selbst mit kommt-vor bis ständig eingeschätzt haben, kostet uns doppelte Lizenzen und doppelte Arbeitszeit. Zweitens – die regulatorischen Fristen kommen sowieso, ob wir vorbereitet sind oder nicht. Ohne Priorisierung treffen sie uns ungeplant. Drittens, und das ist mir der teuerste Punkt – Frust. Wenn gute Ideen versanden, weil niemand entscheidet, geben engagierte Leute irgendwann auf. Diesen Verlust sehen Sie in keiner Bilanz, aber er ist real. Und viertens – und das ist der eigentliche Denkfehler beim Nichtstun: Steuerung passiert sowieso. Wenn wir nicht bewusst priorisieren, entscheidet die Lautstärke, der kurze Draht oder der Zufall. Die Frage ist nie OB wir steuern, sondern nur, ob bewusst oder unbewusst.“ Die Schlusspointe langsam: „Der Aufwand für Steuerung ist sichtbar und einmalig. Die Kosten des Stillstands sind unsichtbar und dauerhaft. Genau deshalb ist Nichtstun keine neutrale Option – es ist die teuerste.“

TOP 3 · Arbeitspaket 1 – Kapazitätsbetrachtung

IT-Bestandsaufnahme & Kapazitätsplanung – erstes Teilprojekt

Was wird aufgenommen?
IT-Bestandsaufnahme
  • Vollständige Systemlandschaft
  • Aktuelle Backlogs & Prioritäten
  • Run vs. Change-Kapazitäten (Netto-FTE)
  • Engpassrollen & WIP-Grenzen
  • Dienstleister & Sonderwege
Wozu brauchen wir das?
Grundlage für alles Weitere
Run (Betrieb/Support)
Change (Vorhaben)

Wer weiß, wie viel Change-Kapazität tatsächlich verfügbar ist, kann erst realistisch priorisieren. Das Kapazitätsmodell ist die Grundlage für Roadmap und Demand Management.

Keine Bewertung von Personen – neutrale Kapazitätseinheit für gemeinsame Entscheidungen.
🔑
Wer weiß, wie viel Change-Kapazität tatsächlich verfügbar ist, kann erst realistisch priorisieren.
Das Kapazitätsmodell ist die Grundlage für Roadmap und Demand Management – und schützt IT wie Fachbereiche vor unrealistischen Erwartungen.

„Konkret startet das mit der IT-Bestandsaufnahme – unser erstes Arbeitspaket.“ Links: „Was nehmen wir auf? Die Systemlandschaft, die Backlogs, die Run-versus-Change-Kapazität, Engpassrollen, Dienstleister.“ Rechts erklären – wichtig der Schlüsselbegriff: „Wozu? Das ist die Grundlage für alles Weitere. Und ich sage es klar: Wer nicht weiß, wie viel Change-Kapazität tatsächlich verfügbar ist, kann nicht seriös priorisieren.“ Run und Change kurz erläutern: „Run ist das Tagesgeschäft – Betrieb, Support. Change ist alles Neue – Ihre Projekte. Und Run frisst den Großteil. Nur der Change-Anteil steht für neue Vorhaben zur Verfügung – und genau den machen wir jetzt transparent.“ Beruhigen: „Und ganz wichtig: Es geht um Kapazität, nicht um Personenbewertung. Niemand wird hier durchleuchtet.“

TOP 3 · Kapazitätsmodell – die Grundlagen

Wie wir Kapazität messen – FTE, Netto-FTE und Punkte

Keine Sorge, kein IT-Fachwissen: drei einfache Begriffe, einmal erklärt. Das heißt für Sie: Ihre Bedarfe werden künftig in dieser Sprache eingeordnet.

👤
1 · FTE
Vollzeitäquivalent

Eine Vollzeitkraft = 1,0 FTE. Zwei Halbtagskräfte = ebenfalls 1,0 FTE. Die neutrale Einheit für Arbeitskapazität – keine Bewertung von Personen.

🔋
2 · Netto-FTE
Was wirklich übrig bleibt

Nach Abzug von Betrieb, Support, Störungen und Abstimmungen (Run) bleibt nur ein Teil für neue Vorhaben (Change) – diese Change-Kapazität planen wir.

Run
Change
📐
3 · Punkte
Aufwand vergleichbar machen

Jedes Vorhaben bekommt eine Größe (XS–XL = 1–13 Punkte). 1 Netto-FTE schafft ≈ 5 Punkte pro Monat. So lassen sich Bedarf und Kapazität direkt gegenüberstellen.

Verfügbare
Netto-FTE
×
≈ 5 Punkte
pro Monat
=
Verfügbares
Punktebudget
Grundlage für
Priorisierung & WIP-Grenze

So wird Kapazitätsplanung konkret: Erst messen, dann planen, dann priorisieren. Die nächste Folie zeigt das Punktemodell – die Detailrechnungen liegen für Rückfragen im Backup.

Hier die Nicht-Techniker ausdrücklich mitnehmen, lockerer Ton. „Jetzt kommen drei Begriffe – und ich verspreche Ihnen, das ist kein IT-Fachwissen. Einmal erklärt, dann sprechen wir alle dieselbe Sprache. Und für Sie heißt das: Ihre Bedarfe werden künftig genau in dieser Sprache eingeordnet.“ Die drei Begriffe: „Erstens FTE – Vollzeitäquivalent. Eine Vollzeitkraft ist ein FTE, zwei Halbtagskräfte auch. Eine neutrale Recheneinheit, keine Personenbewertung. Zweitens Netto-FTE – das, was nach Betrieb und Support wirklich für Neues übrig bleibt. Drittens Punkte – damit machen wir Aufwand vergleichbar, wie T-Shirt-Größen von XS bis XL.“ Die Logik: „Und die Rechnung dahinter ist simpel: verfügbare Netto-FTE mal Leistung pro Monat ergibt ein Punktebudget. Und dieses Budget sagt uns, wie viel wir realistisch gleichzeitig stemmen können. Mehr ist es nicht – aber es ist die Basis für jede faire Priorisierung.“

Steuerungslogik

Das Punktemodell – T-Shirt-Größen statt Bauchgefühl

Jedes Vorhaben erhält eine Komplexitäts-/Aufwandsgröße in Punkten – Grundlage für Kapazitätsplanung, Priorisierung und WIP-Limits.

XS1 Punkt
S3 Punkte
M5 Punkte
L8 Punkte
XL13 Punkte
≈ 5
Punkte / Monat,
die 1 Netto-FTE leistet
≈ 27
Punkte / Monat
bei 5,5 verfügbaren FTE

Ein M-Projekt (~5 Punkte) entspricht ungefähr einem Monat Arbeit eines Entwicklers. Bei ≈ 27 Punkten/Monat können ca. 5 mittelgroße Projekte parallel bearbeitet werden – das ist die WIP-Grenze.

„Die Punkte bilden Aufwand ab – nicht Personen.“ Sie sind der gemeinsame Maßstab, um Vorhaben vergleichbar zu machen und mit der tatsächlich verfügbaren IT-Kapazität abzugleichen. Beispielrechnung & Datenanforderungen: im Backup für Rückfragen.

„Lassen Sie mich das mit den Punkten kurz greifbar machen – T-Shirt-Größen statt Bauchgefühl.“ Erklären: „Ein kleines Vorhaben ist XS, ein Punkt. Ein großes ist XL, dreizehn Punkte. Statt endlos über Aufwände zu streiten, schätzen wir die Größe – schnell und vergleichbar.“ Das Beispiel nutzen: „Ein mittleres Projekt sind etwa fünf Punkte – grob ein Monat Arbeit eines Entwicklers. Wenn wir im Monat rund 27 Punkte schaffen, heißt das: ungefähr fünf mittlere Projekte gleichzeitig. Das ist die sogenannte WIP-Grenze – mehr geht nicht parallel, ohne dass alles langsamer wird.“ Pointe: „Und das ist der eigentliche Wert: Wir können endlich sagen, warum etwas dauert – nicht weil jemand bummelt, sondern weil das Budget begrenzt ist. Die Details der Rechnung habe ich für Rückfragen im Hintergrund – fragen Sie gern.“

Mitmach-Frage · Vertiefung · Ihre Sicht zählt

Wonach sollten wir Vorhaben priorisieren?

Wenn nicht alles gleichzeitig geht – welches Kriterium soll am stärksten zählen? Mehrfachnennung per Handzeichen möglich.

0
Nutzen f.
Mitglieder
Versorgung & Praxen
0
Wirtschaftl.
Effekt
Effizienz & Einsparung
0
Gesetzliche
Pflicht
Regulatorik
0
Dringlich-
keit
akuter Druck
Noch keine Stimmen

Auflockerungsfrage im Steuerungsteil – holt die Runde wieder rein, genau wenn es inhaltlich dichter wird, und liefert echten Diskussionsstoff. „Wir haben jetzt viel über das Wie der Priorisierung gesprochen – Kapazität, Punkte, Roadmap. Jetzt interessiert mich das Wonach: Wenn nicht alles gleichzeitig geht, welches Kriterium soll am stärksten zählen?“ Vier Optionen vorstellen: „Nutzen für unsere Mitglieder und Praxen. Der wirtschaftliche Effekt, also Effizienz und Einsparung. Die gesetzliche Pflicht, Stichwort Regulatorik. Oder die schlichte Dringlichkeit, der akute Druck.“ Mehrfachnennung erlauben: „Sie dürfen auch zwei Hände heben – es ist selten nur eines.“ Eintippen. Das Ergebnis besprechen – und hier die Reaktionshilfe, je nachdem, was vorne liegt. WENN „Gesetzliche Pflicht“ gewinnt: „Realistisch – Pflicht müssen wir erfüllen, da haben wir keine Wahl. Die Kunst ist, bei allem Freiwilligen bewusst nach Nutzen zu wählen statt nach Zufall.“ WENN „Nutzen für Mitglieder“ gewinnt: „Schön zu hören – das ist genau der Geist von Steuerung. Am Ende arbeiten wir alle für die Versorgung und unsere Praxen.“ WENN „Wirtschaftlicher Effekt“ gewinnt: „Sehr verantwortungsbewusst – gerade in Zeiten, in denen wir sparen müssen, ist das goldrichtig.“ WENN „Dringlichkeit“ gewinnt: „Ehrlich – und genau hier liegt die Falle. Dringlichkeit ist oft nur gefühlte Lautstärke. Wer am lautesten ruft, wirkt am dringendsten. Steuerung heißt, Dringlichkeit zu prüfen, statt ihr blind zu folgen – sonst gewinnt immer der, der am besten Druck macht.“ WENN sich die Stimmen STARK STREUEN: „Sehen Sie – vier verschiedene Sichten in einem Raum. Genau deshalb brauchen wir einen gemeinsamen, transparenten Maßstab, sonst entscheidet jeder nach Bauchgefühl.“ Abschluss in jedem Fall: „Und genau diese Abwägung ist der Kern von Steuerung. Heute passiert sie unausgesprochen – künftig machen wir die Kriterien sichtbar und entscheiden bewusst. In der Praxis ist es meist eine Kombination: Pflicht muss erfüllt werden, aber bei allem Freiwilligen zählt der Nutzen pro Aufwand am meisten.“ Bedienung: + tippen oder Tasten 1 bis 4 am Laptop.

VERTIEFUNG
AP1 · Kapazitätsgrundlage – aus der E-Mail an die IT

Punkte sind keine einmalige Größe – sie binden Kapazität über Zeit

„Ein Vorhaben mit XL / 13 Punkten heißt nicht: ‚13 Punkte und dann ist es weg‘ – sondern: Diese Komplexität muss in monatlich bzw. quartalsweise benötigte Netto-Kapazität übersetzt werden.“

Punkte
Vereinfachte Kapazitäts-/Komplexitätsgröße zur Vergleichbarkeit von Vorhaben.
Netto-FTE
Tatsächlich verfügbare Arbeitskapazität nach Abzug von Betrieb, Support, Störungen, Abstimmungen.
FTE-Monate
Kapazitätsbedarf über die Laufzeit – z. B. 1 FTE über 6 Monate = 6 FTE-Monate.
WIP
„Work in Progress“ – Anzahl bzw. Summe der gleichzeitig laufenden Vorhaben.
WIP-Limit
Grenze für sinnvolle Parallelarbeit, ohne die verfügbare Kapazität zu überlasten.
Engpass-
rolle
Kritische Rolle/Kompetenz – z. B. Entwicklung, Architektur, BI, Schnittstellen, Fachverfahren, Test/Abnahme.

Beispiel: Antragsportal · XL / 13 Punkte

Punktebedarf pro Monat13 Punkte
Laufzeit12 Monate
Gesamtbedarf über Laufzeit156 Punkte
Umrechnung (1 Netto-FTE ≈ 5 Pkt./Monat)≈ 2,6 Netto-FTE/Monat
Gesamtbedarf in FTE-Monaten≈ 31,2 FTE-Monate

Wenn monatlich 25 Punkte Change-Kapazität verfügbar sind und das Antragsportal davon 13 Punkte/Monat bindet, bleiben nur noch 12 Punkte/Monat für alle anderen Vorhaben. Laufen parallel Vorhaben mit z. B. 8 + 5 + 3 Punkten, ist die Kapazität schnell überschritten.

Verfügbare Netto-FTE bereits gebundene Netto-FTE = freie Restkapazität für neue Vorhaben.

VERTIEFUNG
AP1 · Datengrundlage

FTE-Planung – was wir je Vorhaben & insgesamt von der IT brauchen

📦 Je Vorhaben
  • T-Shirt-Größe/Punkte & Laufzeit
  • Punktebedarf & Netto-FTE pro Monat/Quartal
  • Gesamtbedarf (Punkte gesamt & FTE-Monate gesamt)
  • bereits gebundene Kapazität
  • benötigte Rollen & Engpassressourcen
  • Abhängigkeiten zu anderen Vorhaben/Anbietern/Fachbereichen
  • Umsetzungslogik: durchgehend, gestreckt, pausiert, Ausbaustufen
  • Parallelitätskonflikte mit anderen Vorhaben
🏢 Gesamtsicht IT
  • verfügbare Netto-FTE für Change-/Projektarbeit pro Monat/Quartal
  • daraus abgeleitete verfügbare Punkte
  • reine Entwicklerkapazität
  • weitere Engpassrollen: Architektur, BI, Schnittstellen, Fachverfahren, Test/Abnahme, Betrieb/Deployment
  • bereits gebundene Kapazität durch laufende Vorhaben
  • freie Restkapazität für neue Vorhaben
  • Run-/Betriebsbindung (Betrieb, Support, Wartung, Störungen, Pflichtaufgaben)
  • realistische WIP-Grenze für parallele Vorhaben

Erst wenn Punkte, FTE-Bedarf, Laufzeit, verfügbare Netto-Kapazität, Entwicklerkapazität, Engpassrollen und WIP gemeinsam betrachtet werden, wird das Portfolio steuerungsfähig – sonst bleibt die Tabelle eine reine Vorhabenliste.

Demand Management – auf Deutsch: geordnetes Bedarfsmanagement

Wie ein Bedarf zum Vorhaben wird

Strukturierte Aufnahme, Klärung, Bewertung, Priorisierung und Umsetzungsvorbereitung – als gemeinsamer Weg für jeden Bedarf.

1
Bedarf erkennen & qualifizieren
Problem, Ziel, Nutzen beschreiben
Fachbereich
★ Vorhabentemplate im Aufbau
2
Fachliches Demand Mgmt
Prüfen, Dopplungen, Kurzbewertung
Stabsstelle
3
Portfolio-Einordnung
Relevanz, Risiken, Fast Track?
Stabsstelle
4
Erste Priorisierung
Weiterverfolgen / zurückstellen
Gremium
5
Governance klären
Datenschutz, Informationssicherheit, Recht, GPR
Stabsstelle +
6
Technisches Demand Mgmt
Architektur, Aufwand, Make-or-Buy
IT
7
Kapazität & Engpässe
Umsetzungsfenster, Engpässe sichtbar
IT + Stabsstelle
8
Roadmap vorbereiten
Optionen entscheidungsfähig machen
Stabsstelle
9
Finale Entscheidung
Go / No-Go / Zurückstellung
Gremium
10
Umsetzung & Monitoring
Status, Betrieb, Lessons Learned
IT / FB / DL

Der Einstieg entsteht: Das Vorhabentemplate (Problem · Ziel · Nutzen · betroffene Prozesse · grobe Kosten) ist im Aufbau – der konkrete Anfang des Prozesses. Gremium, Schwellenwerte, Fast-Track-Regeln und Rollen im Detail werden im Projekt ausgearbeitet.

„Wie wird aus einem Bedarf konkret ein Vorhaben? Das nennen wir Demand Management – auf Deutsch schlicht: geordnetes Bedarfsmanagement.“ Den Prozess in Etappen, nicht jeden Schritt einzeln: „Es beginnt bei Ihnen im Fachbereich – ein Bedarf wird über ein Antragstemplate eingebracht. Dieses Template ist bewusst einfach gehalten: Problem, Ziel, Nutzen, betroffene Prozesse, grobe Dringlichkeit. Damit zwingt es uns alle, von Anfang an klar zu sagen, worum es geht und wem es hilft.“ Weiter: „Dann prüft die Stabsstelle auf Vollständigkeit und Dopplungen, ordnet ins Portfolio ein, das Gremium priorisiert, die IT bewertet Aufwand und Kapazität, und am Ende steht eine Go-Entscheidung mit Platz in der Roadmap.“ Verständlich machen: „Machen wir es konkret an einem Beispiel, das viele von Ihnen kennen: Stellen Sie sich vor, eine Abteilung wünscht sich ein zentrales Wissensmanagement – also eine durchsuchbare Wissensdatenbank, in der Anleitungen, Vorlagen und Fachwissen an einem Ort liegen, statt verstreut in Köpfen, Mailpostfächern und Laufwerken. Heute würde so ein Wunsch per Mail oder Zuruf an die IT gehen und im Tagesgeschäft untergehen. Mit dem neuen Weg passiert Folgendes: Die Abteilung bringt ihn übers Antragstemplate ein – Problem, Ziel, Nutzen. Die Stabsstelle prüft: Gibt es das woanders schon? Tatsächlich hatten zwei andere Bereiche einen ähnlichen Bedarf – jetzt machen wir daraus ein Vorhaben statt drei. Das Gremium priorisiert, die IT schätzt den Aufwand in Punkten, und das Vorhaben bekommt einen realistischen Platz in der Roadmap. Klingt nach vielen Schritten – ist aber im Kern ein fairer, nachvollziehbarer Weg, den jeder Bedarf gleich durchläuft. Und alles wird im DigiCircle abgebildet, transparent für alle.“ Wichtig einordnen: „Den Anfang dieses Wegs bereiten wir gerade vor – das Vorhabentemplate ist im Aufbau. Damit soll künftig jeder Bedarf strukturiert eingebracht werden können, mit Problem, Ziel, Nutzen und groben Kosten. Den Rest des Prozesses – also das Gremium, die Schwellenwerte, die Fast-Track-Regeln und die genauen Rollen – arbeiten wir im Projekt sauber aus. Das ist ein Arbeitsmodell, das wir gemeinsam konkretisieren, kein fertiges Regelwerk von oben.“

BACKUP
Kontext · Für das Gespräch

Was treibt uns? Was passiert ohne gemeinsame Steuerung?

📈 Drei große Treiber
  • 1Wachsende Anforderungen
    Nachfrage übersteigt IT-Kapazität
  • 2Regulatorischer Druck
    EU AI Act, DSGVO, NIS2, ISMS
  • 3Begrenzte Kapazitäten
    Ohne Priorisierung: Überlastung
⚠️ Drei Risiken ohne Steuerung
  • 1Schatten-IT & Schatten-KI
    Unkontrolliert, compliance-kritisch
  • 2Priorisierung nach Lautstärke
    Nicht nach Wert oder Kapazität
  • 3Überlastung & Frustration
    Unvollendete Vorhaben, Akzeptanzverlust
TOP 3 · Zusammenarbeit mit Vorstand & Geschäftsführung

Was wir geben – und was wir dafür brauchen

Was Vorstand & GF bekommen
  • Volle Transparenz: jederzeit ein ehrliches Bild aller Vorhaben, Prioritäten und Engpässe
  • Entscheidungsreife Vorlagen: Optionen statt Problemberge – vorbereitet, bewertet, priorisierbar
  • Verlässlicher Berichtstakt: regelmäßiger Status über Lenkungsausschuss und PMO
  • Frühwarnung statt Überraschung: Konflikte und Risiken kommen auf den Tisch, bevor sie teuer werden
Was wir dafür brauchen
  • Rückendeckung: Der Beschluss muss spürbar getragen werden – auch wenn Priorisierung mal weh tut
  • Rahmenentscheidungen: klare Leitplanken bei Grundsatz- und Budgetfragen
  • Keine Sonderwege: Auch Bedarfe „von oben" gehen durch denselben Prozess – das macht ihn glaubwürdig
  • Geduld für Substanz: erst messen, dann planen, dann liefern – in dieser Reihenfolge
🤝
Steuerung ist ein Tauschgeschäft: Transparenz gegen Rückendeckung.
Das gilt für den Vorstand genauso wie für jeden Abteilungsleiter in diesem Raum.

„Steuerung ist keine Einbahnstraße – ich sage Ihnen offen, was Sie bekommen und was ich dafür brauche.“ Links: „Was Vorstand, GF und Sie bekommen: volle Transparenz über alle Vorhaben, entscheidungsreife Vorlagen statt Problemberge, einen verlässlichen Berichtstakt, und Frühwarnung statt böser Überraschungen.“ Rechts, mit Nachdruck: „Was ich dafür brauche: Ihre Rückendeckung, auch wenn Priorisierung mal wehtut. Klare Rahmenentscheidungen bei Grundsatzfragen. Keine Sonderwege – und das gilt ausdrücklich auch für Bedarfe von ganz oben, sonst verliert der Prozess seine Glaubwürdigkeit. Und etwas Geduld für Substanz.“ Pointe: „Steuerung ist ein Tauschgeschäft: Transparenz gegen Rückendeckung. Das gilt für den Vorstand genauso wie für jeden in diesem Raum – mich eingeschlossen.“

TOP 3 · Übersetzung für die Praxis

Was heißt das ganz konkret?

Steuerung ist keine Folie – sie ändert, wie wir alle zusammenarbeiten. Für jede Rolle bedeutet das etwas anderes.

🏢
FÜR DIE FACHBEREICHE & AL
  • Bedarfe früher einbringen – über das Antragstemplate im DigiCircle
  • Den Nutzen klar beschreiben: Wem hilft es, wie dringend, welcher Effekt?
  • Prioritäten akzeptieren – auch wenn der eigene Bedarf mal wartet
  • Keine Sonderwege mehr an der Steuerung vorbei
💻
FÜR DIE IT
  • Kapazitäten transparent machen: Was ist gebunden, was ist frei?
  • Aufwände ehrlich einschätzen statt Zusagen ins Blaue
  • Engpässe früh benennen – bevor sie zum Problem werden
  • Vom Zuruf-Dienstleister zum geplanten Partner
🧭
FÜR DIE STABSSTELLE
  • Den Prozess moderieren – fair, transparent, nachvollziehbar
  • Bedarfe, Kapazität und Nutzen zu einer Roadmap verdichten
  • Entscheidungsvorlagen für Gremium & Vorstand aufbereiten
  • Niemanden vergessen – jeder Bedarf bleibt sichtbar
🤝
Steuerung gelingt nur, wenn alle drei mitziehen – sie ersetzt Zuruf durch ein gemeinsames, faires Verfahren.

Helle Übersetzungsfolie – das ist DIE AL-Folie, hier langsam und konkret. „Genug Modell – was heißt das ab morgen ganz praktisch? Für jede Rolle etwas anderes.“ Fachbereiche zuerst, das sind sie: „Für Sie und Ihre Bereiche: Bedarfe früher einbringen, über das Antragstemplate im DigiCircle. Den Nutzen klar beschreiben – wem hilft es, wie dringend. Prioritäten akzeptieren, auch wenn der eigene Bedarf mal wartet. Und keine Sonderwege mehr.“ IT: „Für die IT: Kapazitäten transparent machen, Aufwände ehrlich schätzen, Engpässe früh benennen – vom Zuruf-Dienstleister zum geplanten Partner.“ Stabsstelle – sich selbst nicht zu groß machen: „Und für uns, die Stabsstelle: moderieren, verdichten, Vorlagen für Sie und den Vorstand bauen – und aufpassen, dass niemand vergessen wird.“ Schluss: „Das funktioniert nur, wenn alle drei mitziehen. Steuerung ersetzt Zuruf durch ein faires Verfahren – das ist der ganze Punkt.“

Gemeinsames Commitment

Worauf wir uns als Führungskreis verständigen

Diese Sätze halten wir fest und nehmen sie ins Projekt mit.

TRANSPARENZ & PRIORISIERUNG
Wir bringen digitale Bedarfe frühzeitig und strukturiert ein – und tragen Priorisierungsentscheidungen mit, auch wenn der eigene Bedarf mal wartet.
ZEIT & KAPAZITÄT
Wir räumen unseren Teams realistische Zeitfenster für Digitalisierungsarbeit, Tests und Botschafterrollen ein.
ROLLEN & VERANTWORTUNG
Wir nehmen unsere Fachverantwortung im Demand-Prozess aktiv wahr – und verzichten auf Sonderwege an der Steuerung vorbei.
Es soll gelten
Keine digitale Priorisierung ohne Gesamtbild, Kapazität und Nutzenbeitrag.
Das ist kein unverbindlicher Austausch – es ist ein Steuerungswechsel, den wir gemeinsam tragen.

Der verbindliche Höhepunkt – ernst und ruhig. „Lassen Sie uns das festhalten, was wir uns gemeinsam vornehmen.“ Die drei Leitsätze aufgreifen, dann die Klammer mit Nachdruck vorlesen: „Es soll gelten: Keine digitale Priorisierung ohne Gesamtbild, Kapazität und Nutzenbeitrag.“ Pause, Blickkontakt in die Runde. „Das ist kein netter Austausch und keine Folie, die wir gleich vergessen. Das ist ein Steuerungswechsel – und er trägt nur, wenn wir ihn alle mittragen. Vorstand, GF, Sie als Abteilungsleitungen, die IT, die Stabsstelle. Ich kann das nicht allein, und ich will es auch nicht allein. Aber gemeinsam wird es etwas, auf das diese KV in zwei Jahren stolz sein kann.“

Unser Versprechen an Sie

In 12 Monaten stehen wir wieder hier.

Und dann zeigen wir nicht Konzepte, sondern Ergebnisse:

🗺️
Die erste Roadmap
Ein verbindlicher Fahrplan: Welche Vorhaben kommen wann – und warum genau diese.
🔋
Das Kapazitätsmodell
Erstmals belastbare Zahlen: Was kann die IT leisten – und was ist bereits gebunden.
🚀
Die erste priorisierte Welle
Vorhaben, die den Demand-Prozess durchlaufen haben und in geordneter Umsetzung sind.
Und wir wiederholen das Stimmungsbild von heute.
Dann messen wir gemeinsam, wie weit wir gekommen sind.

„Ein letztes Versprechen von mir an Sie.“ Konkret: „In zwölf Monaten stehe ich wieder hier. Und dann zeige ich Ihnen nicht Konzepte, sondern Ergebnisse: die erste echte Roadmap, das fertige Kapazitätsmodell mit belastbaren Zahlen, und die erste Welle priorisierter Vorhaben in geordneter Umsetzung.“ Den Bogen schließen: „Und wir wiederholen das Stimmungsbild von heute. Dann messen wir gemeinsam, wie weit wir gekommen sind. Das ist meine Selbstverpflichtung – an diesem Wert dürfen Sie mich messen.“ Selbstbewusst, aber nicht überheblich: „Ich bin angetreten, damit diese KV ihre Digitalisierung selbst in der Hand hat. Heute haben wir den Grundstein gelegt – sichtbar, verbindlich, gemeinsam.“

Gemeinsam

Digitalisierung gelingt gemeinsam –
oder gar nicht.

Vorstand, GF, AL, Fachbereiche, IT, Stabsstelle – alle sind Teil des Steuerungssystems.

🏛️

Rahmen setzen

Vorstand & GF geben Rückendeckung und setzen strategische Leitplanken.

📣

Ermöglichen

AL geben Zeit, Mandat und Rückendeckung für Digitalisierungsarbeit.

🚀

Gemeinsam umsetzen

IT und Fachbereiche bringen Expertise ein. Stabsstelle koordiniert.

🤝Herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft, Digitalisierung als gemeinsame Führungsaufgabe zu gestalten.

Schlussbild – warm und verbindlich. „Mein letzter Satz, und der fasst alles zusammen: Digitalisierung gelingt gemeinsam – oder gar nicht.“ Pause. „Vorstand und GF setzen den Rahmen. Sie als Führungskreis geben Zeit, Mandat und Rückendeckung. Die IT bringt ihre Kapazität ein, die Fachbereiche ihre fachliche Expertise, die Stabsstelle koordiniert. Jeder ist Teil des Steuerungssystems – keiner steht außen.“ Dank: „Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Bereitschaft, das mitzutragen.“ Übergeben: „Und jetzt gehört die Zeit Ihnen – ich freue mich auf Ihre Fragen, Ihre Kritik und Ihre Ideen.“

REGIE
[REGIE / MODERATIONSTEAM] – ausblendbar

Dramaturgie & Timing – auf 100 Minuten geplant, nicht 120

TIMING-GERÜST (~100 MIN + FRAGERUNDE)
  • 13:15 · TOP 2 Bilanz & Erkenntnisse · ~45 Min (Folien 1–15)
  • ~14:00 · Pause nach der Erkenntnisse-Folie – nicht mitten in TOP 3
  • 14:15 · Übergang + Stimmungsbild (offline) + Reveal · ~15 Min – alle sind wach, das Highlight zündet
  • ~14:30 · Beschluss, Organisation, Kapazität, Demand · ~30 Min
  • ~15:00 · Workshop (20) + Commitment & Versprechen (10)
  • ~15:30 · 10 Min vor Plan fertig → „Jetzt gehört die Zeit Ihnen." – Fragerunde
GOLDENE REGELN
  • Fragen parken bis zum Reveal: Bei „Und was machen wir jetzt damit?" in TOP 2 nicht spoilern – Standardantwort: „Genau dahin kommen wir gleich."
  • Den Reveal-Klick einmal proben: „Sie sagen 4 → Pause → Genau deshalb gibt es jetzt das hier → Klick." Der wichtigste Moment der zwei Stunden.
  • Vertiefung nur auf Nachfrage: Detailrechnungen (Punkte/FTE) liegen im Backup – „Gute Frage, dazu habe ich etwas vorbereitet" + Taste B wirkt souveräner als Pflichtfolien.
  • Früher fertig = stark: Lieber 10 Minuten Fragerunde mehr als eine Minute Hetzen.
Kernprogramm: 35 Folien

Bereits aufs Wesentliche gestrafft – Vertiefungen (Punkte-Rechenbeispiel, FTE-Datenliste, Treiber/Risiken, Status-Detail) liegen im Backup und sind per Taste B jederzeit erreichbar.

BACKUP
Backup – KI Regulatorik

KI-Governance: Regulatorischer Rahmen

⚖️

EU AI Act

Ab 2026 bußgeldbewehrt. Risikoklassifizierung aller KI-Systeme, Registrierungspflicht für Hochrisiko-KI, Transparenzanforderungen.

🔒

DSGVO & Datenschutz

Datenschutz-Folgenabschätzung für KI-Systeme. Datenminimierung, Transparenz, Rechte der Betroffenen.

🛡️

ISMS & Informationssicherheit

KI-Systeme müssen ins ISMS eingebettet werden. Sicherheitsbewertung, Zugriffskonzepte, Incident-Management.

👥

Mitbestimmung & GPR

KI-Systeme, die Arbeit überwachen oder steuern, sind mitbestimmungspflichtig. GPR muss frühzeitig eingebunden werden.

Das KI-Board bringt all diese Perspektiven zusammen – bevor ein KI-System eingeführt wird, nicht danach.

BACKUP
Backup

Rahmenbeschlüsse DigiIT Steuerung

1
Gemeinsame Steuerungsverantwortung
Digitalisierung, KI und IT als gemeinsames Führungs- und Steuerungsthema. Vorstand, GF, Stabsstelle, IT und Fachbereiche bauen gemeinsam die Steuerungsarchitektur auf.
2
Demand-Management als Standardprozess
Neue Bedarfe werden über den strukturierten Demand-Management-Prozess eingebracht. Einzelwege außerhalb des Prozesses werden vermieden.
3
DigiCircle als Portfolio-Plattform
DigiCircle ist das zentrale Transparenz- und Portfolioinstrument. Alle relevanten Vorhaben werden dort erfasst und gepflegt.
4
KI-Board als Governance-Instanz
Das KI-Board ist die verbindliche Governance-Instanz für KI-Anwendungsfälle. Keine KI-Einführung ohne KI-Board-Prozess.
REGIE
[REGIE / MODERATIONSTEAM] – ausblendbar

🎤 Kati trägt IT-Inhalte selbst – Hinweise für Slides 14+15

EMPFOHLENE FORMULIERUNGEN – für Kapazitätstransparenz (Folie 14)

„IT-Kapazität ist keine Blackbox – aber sie ist begrenzt, und das ist normal. IT-Teams bearbeiten parallel Betrieb, Support, Sicherheit, Projekte und laufende Anforderungen. Ohne ein klares Bild davon entstehen Erwartungen, die nicht erfüllbar sind – auf beiden Seiten.

DigiIT Steuerung schwächt die IT nicht – es entlastet durch realistischere Priorisierung. Wer weiß, wie viel Change-Kapazität wirklich verfügbar ist, kann bessere gemeinsame Entscheidungen treffen."

📌 Hinweis

Franz sitzt im Raum und kann bei konkreten IT-Fragen spontan antworten. Aber kein geplanter Übergabemoment. Kati hält den Faden durch und kann bei Bedarf sagen: „Franz, magst du das ergänzen?"

REGIE
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👥 Rollen vor Ort – Klausurtag 1

🎤 KATI KEMPE
  • Inhaltliche Führung + Präsentation (TOP 2 + TOP 3)
  • Moderation der Übergänge
  • Einordnung der Diskussion + Abschluss
  • Entscheidung bei Zeitdruck-Kürzung
📋 VORSTANDSREFERAT (Doreen / Lisa)
  • Person A: Raum/Technik, Flipcharts, Zeitsteuerung
  • Person B: Mitschrift, Commitments, Fotodokumentation
⚙️ IT-FACHVERTRETUNG (OPTIONAL)
  • Steht im Raum für IT-Fachfragen bereit
  • Kein eingeplanter Redeteil – Projektleitung trägt IT-Inhalte selbst
  • Kann spontan ergänzen, wenn die Projektleitung einlädt
🎙️ MODERATION DER KLAUSUR
  • Moderation der gesamten Klausur
  • Kein geplanter Redebeitrag in TOP 2 / TOP 3
  • Übernimmt zeitliche Rahmung der Klausur
REGIE
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📦 Material & Raumsetup – Parkhotel Plaza Trier

💻 TECHNIK
  • ☐ Laptop mit HTML-Präsentation lokal
  • ☐ USB-Backup + PDF-Backup
  • ☐ Ladekabel + HDMI/USB-C-Adapter
  • ☐ Presenter-Stick
  • ☐ WLAN nur falls Stimmungsbild (offline)
📝 MATERIALIEN
  • ☐ 3–4 Flipcharts + ausreichend Papier
  • ☐ Moderationskarten (2 Farben)
  • ☐ Dicke Marker, Klebepunkte, Kreppband
  • ☐ Ausdrucke Gruppenarbeitsfrage
  • ☐ Optional: Demand-Prozess als A3-Handout
  • ☐ Kamera/Handy für Fotodoku
✅ Vor-Ort-Check vor TOP 2

Beamer/Screen läuft ✓ | HTML öffnet korrekt ✓ | Schrift im Raum lesbar ✓ | Flipcharts bereit ✓ | Karten/Marker griffbereit ✓ | Wer dokumentiert: geklärt ✓ | Wer Zeit nimmt: geklärt ✓

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⏱️ Kürzungslogik bei Zeitdruck

✅ VARIANTE A – VOLLE ZEIT
  • Alle 21 Hauptfolien
  • Stimmungsbild (3 Fragen)
  • Gruppenarbeit (~10 Min.)
  • 3 Leitsätze verabschieden
⚡ VARIANTE B – ZEITDRUCK
  • Folie 18 (Treiber) überspringen
  • Stimmungsbild: nur 1 Frage
  • Gruppenarbeit auf 8 Min.
  • Je Gruppe: 1 Commitment-Satz
🚨 VARIANTE C – STARKER DRUCK
  • Folie 5 (Botschafter) auf Sprechtext
  • Folie 18 (Treiber) überspringen
  • Kein Gruppenarbeit
  • 1 Plenumsfrage + Flipchart
⚠️ Wichtig

Interaktion nie komplett streichen. Führungskreis muss mindestens einmal aktiv beteiligt werden. Kern-Folien (2, 9, 11, 12, 16, 17, 19, 20, 21) immer zeigen.

REGIE
[REGIE / MODERATIONSTEAM] – ausblendbar

📋 Vorab-Briefing Vorstandsreferat (Doreen / Lisa)

🔍 VOR DER KLAUSUR ZU KLÄREN
  • ☐ Wer übernimmt welche Aufgabe?
  • ☐ Wer prüft Raum/Technik vor TOP 2?
  • ☐ Wer bereitet Flipcharts vor?
  • ☐ Wer hält Zeit im Blick?
  • ☐ Wer dokumentiert Wortmeldungen?
  • ☐ Wer fotografiert die Ergebnisse?
  • ☐ Wer erstellt die Ergebnisnotiz?
📌 ROLLENAUFTEILUNG VOR ORT
PERSON A (z.B. Doreen)
  • → Raum/Material/Technik prüfen · Flipcharts vorbereiten · Zeitsteuerung Workshop
PERSON B (z.B. Lisa)
  • → Mitschrift · Commitments separat sichern · Fotodokumentation · Nachbereitungsstruktur
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📁 Nachbereitung nach der Klausur

Noch am Tag
Flipcharts fotografieren · Karten sichern · kritische Punkte markieren
1–2 Tage
Ergebnisse clustern · Kurzprotokoll erstellen
Rückmeldungen zuordnen: DigiIT · Demand · Kapazität · DigiCircle · Botschafter · KI-Board · Kommunikation · offene Entscheidungen
1 Woche
Ergebnisse in Projektunterlagen überführen · Kommunikation vorbereiten
Commitment-Dokument · Input für Roadmap/Demand · Botschafter-Kommunikation · KI-Board-Input
📎 Ergebnisartefakte

Fotodokumentation · Ergebnisnotiz · Commitment-Sätze · Maßnahmen-/Entscheidungsliste · Input für Roadmap/Demand · Input für Botschafter/KI-Board

Buttons unten: 🎤 Sprechtext · ⛶ Vollbild · 📋 Backup · Tasten S / F / B · Schrift: A− / A+ (oder + / −) · Mitmach-Fragen: Tasten 1–4